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Mikronährstoffe

1. VITAMINE

Vitamine sind für den Organismus essentielle (lebensnotwendige) Nährstoffe. Der Körper kann sie nicht selbst herstellen und ist auf ihre Zufuhr mit der Nahrung angewiesen. Vitamine sind organische Verbindungen. Sie werden von Pflanzen durch Umwandlung von Sonnenenergie gebildet (Photosynthese). Vitamine regulieren biologische Vorgänge und sind unverzichtbar für die Aufrechterhaltung der Gesundheit und für die Leistungsfähigkeit des menschlichen Körpers.

Wasserlösliche und fettlösliche Vitamine:
Nach dem heutigen Stand der Wissenschaft sind 13 essentielle Vitamine bekannt. Sie werden nach ihrer Löslichkeit in wasserlösliche und fettlösliche Vitamine unterteilt.

Hierzu zählen:
Vitamin A (Beta Carotin), Vitamin B-Komplex (B1, B2, B3, B5, B6, B7, B9, B12), Vitamine C, D, E und K.

2. MINERALSTOFFE

Mineralstoffe sind anorganische Nährstoffe, die der Körper nicht selbst herstellen kann. Auch Pflanzen brauchen zum Gedeihen Mineralstoffe und nehmen diese aus der Erde auf. Ebenso wie Vitamine werden Mineralstoffe für biochemische Abläufe im Organismus benötigt. Sie müssen regelmäßig über die Nahrung zugeführt werden. Eine dauerhaft mineralstoff- und spurenelementarme Ernährung plündert die körpereigenen Vorräte und führt zu Mangelerscheinungen.

Hierzu zählen:
Natrium, Kalium, Calcium, Magnesium, Chlorid, Phosphor.

3. SPURENELEMENTE

Spurenelemente sind ebenso wie Mineralstoffe anorganischer Herkunft. Sie sind essentiell und müssen regelmäßig mit der Nahrung aufgenommen werden. Spurenelemente sind ebenfalls Mineralstoffe, ihr Tagesbedarf liegt jedoch unter 100mg.

Die geringeren Bedarfsmengen von Spurenelementen im Gegensatz zu jenen von Mineralstoffen sollten nicht zum Fehlschluss verleiten, sie wären deshalb weniger wichtig. Im Gegenteil, sie ergänzen Vitamine und Mineralstoffe in allen Auf-, Um- und Abbau-Steuerungsfunktionen unseres Stoffwechsels.

Hierzu zählen:
Eisen, Zink, Mangan, Chrom, Molybdän, Jod, Flour, Selen, Kobalt

4. SEKUNDÄRE PFLANZENSTOFFE

Sekundäre Pflanzenstoffe sind organische Verbindungen, die von Pflanzen im Rahmen ihres Wachstums gebildet werden. Die Bezeichnung „sekundär“ beruht darauf, dass Pflanzen diese Biomoleküle primär weder zur Energiegewinnung noch zum strukturellen Aufbau, sondern für spezielle, pflanzenspezifische Aufgaben (Schutz vor UV-Strahlung, Schädlingen, zum Anlocken von Insekten zwecks Bestäubung…) produzieren.

Ihre Bedeutung für den menschlichen Stoffwechsel wurde erst während der letzten 20 Jahre erkannt. Ihre biologischen Funktionen sind äußerst vielfältig. Sie gelten als biochemische Partner der Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente, weil sie deren Wirkungen unterstützen, verlängern und sogar potenzieren können.
Sekundäre Pflanzenstoffe werden aufgrund ihres pflanzlichen Ursprungs auch als „ Phytamine “ bezeichnet und gelten als „ neue Vitamine “ schlechthin. Mittlerweile sind mehr als 30.000 (!) dieser Phytamine chemisch identifiziert. Aufgrund intensiver Forschungen werden von Woche zu Woche neue Verbindungen identifiziert und deren Einfluss auf unsere Gesundheit erkannt und verstanden.

Hierzu zählen:
Polyphenole, Sulfide, Phytin, Polyphenole, Phenolsäuren, Saponine und Flavonoide, Phytosterine, Carotinoide, Flavonoide, Phytoöstrogene